{"id":563,"date":"2020-03-11T14:45:34","date_gmt":"2020-03-11T14:45:34","guid":{"rendered":"https:\/\/vargberg.de\/?p=563"},"modified":"2020-03-19T18:57:37","modified_gmt":"2020-03-19T18:57:37","slug":"unser-ist-das-meer-kapitel-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vargberg.de\/?p=563","title":{"rendered":"Unser ist das Meer &#8211; Kapitel 7"},"content":{"rendered":"\n<p>Bald nach\nSonnenaufgang w\u00fcrde ihre Reise nach Olport los gehen. Es w\u00fcrde fast eine Woche,\nbei schlechtem Wetter vielleicht l\u00e4nger, dauern, bis sie in der gro\u00dfen Stadt\nankamen und er wollte keine Zeit verlieren. Faenwulf dankte Yngvar und kehrte\ndann zur Taverne zur\u00fcck. Wesentlich weniger G\u00e4ste sa\u00dfen nun an den Tischen,\ndoch Karva hatte auf ihn gewartet. Auch Khemri und Hjasgar waren noch da, sahen\njedoch schon ziemlich m\u00fcde und betrunken aus. \u201eGeht schlafen,\u201c befahl Faenwulf\nin freundlichem Ton. \u201eMorgen nach Sonnenaufgang machen wir uns auf nach\nOlport.\u201c Die beiden grinsten sich freudig an und verschwanden dann aus der Taverne.\nFaenwulf vermutete, dass beide diese Nacht wohl kein Auge zumachen w\u00fcrden, doch\ndas konnte er nun auch nicht mehr \u00e4ndern. Karva erhob sich, legte dem Wirt ein\npaar M\u00fcnzen auf den Tresen und verlie\u00df mit Faenwulf die Taverne. \u201eDu hast seine\nEltern also \u00fcberzeugt\u201c, bemerkte Karva und sog die kalte Nachtluft ein. \u201eSein\nOnkel hat sich f\u00fcr ihn eingesetzt\u201c, erz\u00e4hlte Faenwulf. \u201eHjasgars Vater ist ein\nganz sch\u00f6ner Sauertopf.\u201c Karva kicherte m\u00e4dchenhaft und hakte sich dann bei\nFaenwulf ein. \u201eIch bin aufgeregt\u201c, fl\u00fcsterte sie und Faenwulf sah das Feuer in\nihren Augen. Er war ebenso gespannt. So viele Dinge konnten auf einer Herferd\npassieren. Er w\u00fcrde erneut nach Herferdern in Olport suchen. Viele Seefahrer\nweilten dort und er w\u00fcrde sicher einige gute finden. Vor allem freute er sich\ndarauf wieder auf seinem Schiff zu stehen. Die alte Vegah\u00f6gg war mit ihm schon\ndurch so viele St\u00fcrme gegangen und hatte so viele Galeeren geentert, sie war\nmehr als nur ein alter Drakkar.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie betraten\nden Travia-Tempel m\u00f6glichst leise und schlichen zu ihrem Quartier. Die Diar\nhatte geflissentlich darauf geachtet, dass ihre Lager nicht zu nah beieinander\nlagen. Schlie\u00dflich waren sie nicht verheiratet. Sie streiften Stiefel und\nKr\u00f6tenhaut ab und legten sich auf ihr Lager. Es war nicht so gem\u00fctlich wie es\naussah, doch Faenwulf h\u00e4tte dieses Lager jeder Nacht im Freien vorgezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser\nNacht tr\u00e4umte er nicht von Goifang und kein anderer Traum raubte ihm seine\nkostbare Ruhe. Und doch erwachte er nicht so ausgeruht wie er sich das vielleicht\ngew\u00fcnscht h\u00e4tte. Sein rechtes Knie schmerzte und es widerstrebte ihm seine\nStiefel wieder anzuziehen. Sie hatten einen langen Weg vor sich und er wusste,\ndass seine F\u00fc\u00dfe heute Abend schmerzen w\u00fcrden. Karva hatte ihr Lager bereits\nverlassen und Faenwulf fand sie vor dem Tempel einen Apfel essend. Neben ihr\nauf dem Boden sa\u00df Blotgrimm und sie unterhielten sich leise. Das Gesicht des\nH\u00fcnen hellte sich auf, als er seinen alten Freund erblickte. \u201eDie anderen\nkommen bald\u201c, berichtete Blotgrimm nicht ohne Stolz. \u201eIch habe sie bereits aus\ndem Bett geholt und mich vergewissert, dass alle bald da sind.\u201c Faenwulf\nhoffte, dass dieser Enthusiasmus auf die anderen abf\u00e4rben w\u00fcrde. Ihm selbst\nw\u00e4rmte er das Herz.<\/p>\n\n\n\n<p>Es dauerte\nnicht lange bis Faenwulf seine sieben Sachen zusammen gepackt hatte. Er\nbedankte sich ein weiteres Mal bei der g\u00fctigen Travia und ihrer Diar und\nverlie\u00df dann den Tempel. Noch w\u00e4hrend Karva und Blotgrimm auf die Ankunft der\nanderen wartete, ging Faenwulf zu den von ihm vorher besuchten H\u00e4ndlern. Aus einem\nJolskrim roch es besonders k\u00f6stlich nach frisch gebackenem Brot. \u201eFaenwulf\u201c,\nbegr\u00fc\u00dfte ihn Asleif, der ans\u00e4ssige Bakkari. \u201eDeine Bestellung von gestern ist\nbereits fertig.\u201c Er reichte Faenwulf einen Beutel mit Olporter Knackbrot. \u201eDas\nm\u00fcsste bis nach Olport reichen. Meine Rea hat noch einen gro\u00dfen Laib\nSauerdunkelbrot f\u00fcr euch gebacken.\u201c Die blonde junge Frau mit dem Nasenring,\ndie im hinteren Teil des Jolskrim Teig knetete, l\u00e4chelte Faenwulf an. Er\nzwinkerte ihr zu, gab ihrem Vater ein kleines St\u00fcck Hacksilber und machte sich\ndann auf den Weg. Zu viele K\u00f6stlichkeiten lockten in diesem Jolskrim. Kleine\nCremet\u00f6rtchen, Karamellbrot und bunte Zuckerpl\u00e4tzchen. Asleif Thorwaldson war\nin und auch au\u00dferhalb von Thorwal bekannt f\u00fcr seine Zuckerb\u00e4ckerei. Wie ein weiser\nMann Faenwulf einst erz\u00e4hlt hatte, war Asleif in manchen St\u00e4dten so bekannt und\nbeliebt wegen seiner Leckereien, dass die Kinder in den Stra\u00dfen seinen Namen\nriefen. Auch so kann man zu Ruhm kommen, dachte Faenwulf schmunzelnd. Er holte\nnun das ebenfalls bestellte Hangikj\u00f6t und den Hangifisk ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Als er zum\nTempel zur\u00fcck kehrte, warteten bereits alle auf ihn. Das Brot, das Fleisch und\nder Fisch wurden unter allen aufgeteilt und dann ging es ohne gro\u00dfe Worte los.\nAlle trugen ihre Waffen und R\u00fcstungen bei sich und der Anblick einer solchen\nHorde Thorwaler h\u00e4tte einige, die nicht aus dem Land der Freien stammten, in\nAngst und Schrecken versetzt. Khemri trug eine schwere Holzf\u00e4lleraxt bei sich,\ndie er sich f\u00fcr den Weg auf den R\u00fccken geschnallt hatte. Dazu hatte er einen\nSeesack bei sich, der, dem Aussehen nach, schon einige Fahrten gesehen hatte.\nWahrscheinlich ein Geschenk seiner Mutter, dachte Faenwulf gut gelaunt. Hjasgar\nhatte einen einfachen h\u00f6lzernen Rundschild \u00fcber seine Schulter gespannt und\ntrug eine Orknase am G\u00fcrtel, die einen hervor preschenden Stier zeigte. Auf dem\nR\u00fccken trug er einen Rucksack mit seinen Habseligkeiten. Direkt hinter ihnen\nmarschierte Blotgrimm. Er trug einen riesigen Seesack auf dem R\u00fccken und\nst\u00fctzte sich beim Gehen auf seine m\u00e4chtige Doppelblattaxt, mit der er schon\nseit vielen Wintern k\u00e4mpfte. Das Blatt zierte ein tobender Pottwal, der eine\nSeeschlange zerriss. Statt des zweiten Blattes hatte diese Axt einen gro\u00dfen\nHaken, mit dem Blotgrimm seine Gegner im Kampf n\u00e4her an sich heran zu ziehen\npflegte. Er hatte auch seinen treuen Olporter Thurbold dabei, der seinem Herrn\nnur selten von der Seite wich und jetzt gl\u00fccklich hechelnd hinter ihnen her\ntrottete. Der Hund war f\u00fcr Blotgrimm so etwas wie ein laufender Gl\u00fccksbringer\nund er weigerte sich vehement ein Schiff ohne seinen pelzigen Gef\u00e4hrten zu\nbetreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle\nReisenden trugen die f\u00fcr Thorwaler so charakteristischen gestreiften Hosen und\ndie meisten hatten als R\u00fcstung eine Kr\u00f6tenhaut dabei. Die Helme einiger waren\nmit H\u00f6rnern, Fl\u00fcgeln und Drachenk\u00e4mmen verziert, andere waren einfach mit\nSchutzrunen bemalt. Viele der mitgef\u00fchrten Skjalde waren bemalt oder\nbeschnitzt. Wale, Delfine, Schw\u00e4ne und Drachen waren darauf zu sehen, andere\ntrugen einfach Rundschilde aus Holz, die eher behelfsm\u00e4\u00dfig und ein einfaches\nMittel zum Zweck waren. Faenwulf trug seinen Schild, der einen fauchenden\nDrachen zeigte, ebenfalls auf dem R\u00fccken und seine Orknase, verziert mit einem\nIfirnshai, hing griffbereit an seiner H\u00fcfte. Diese Axt besa\u00df er schon seit\nmehreren Wintern und pflegte sie sehr gewissenhaft. Schilde wurden stets am\nst\u00e4rksten beansprucht und irgendwann war es Zeit sie auszutauschen, wenn sie\nihren Zweck erf\u00fcllt hatten. Daher war es nicht ratsam sein Herz zu sehr an\neinen Schild zu h\u00e4ngen. Eine gute Axt konnte man jedoch sein ganzes Leben\nf\u00fchren und weitervererben.<\/p>\n\n\n\n<p>Faenwulf\nf\u00fchrte und die anderen folgten. Es war ein gutes Gef\u00fchl, das Faenwulf fast\nvermisst hatte und er wusste, dass es noch besser werden w\u00fcrde, waren sie erst\neinmal auf der Vegah\u00f6gg. Es kribbelte in Faenwulf Fingern, wenn er nur an sein\nSchiff dachte. Der m\u00e4chtige Drakkar lag gerade im Dock von Olport und wurde f\u00fcr\ndie kommende Herferd auf Vordermann gebracht. Das rot-wei\u00df gestreifte Segel\nwurde geflickt, die Planken neu abgedichtet und einige Rojer ersetzt. Wenn sie\nin Olport ankamen, w\u00fcrde das Schiff bereit f\u00fcr die Abfahrt sein. Faenwulfs\nUngeduld wuchs, wenn er nur daran dachte wieder den Geruch des Meeres zu\nriechen und das Salz in der Luft zu schmecken.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie nahmen\nden gleichen Weg zur\u00fcck, den Faenwulf schon nach Waskir genommen hatte. Es war\nein leicht ausgetretener Pfad, der haupts\u00e4chlich von Wanderern und fliegenden\nH\u00e4ndler benutzt wurde. Sie w\u00fcrden die Augen nach Wegelagerern und R\u00e4ubern offen\nhalten m\u00fcssen, doch es war unwahrscheinlich, dass eine so gro\u00dfe Gruppe\nbewaffneter Thorwaler, angegriffen wurde. Es gab einfachere Ziele als sie und\nau\u00dfer ihren Waffen trugen die meisten von ihnen nichts von Wert bei sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Jungen\nwaren sichtlich aufgeregt und auch ein paar der Erfahreneren machten den\nEindruck, als w\u00e4re dies f\u00fcr sie ein lang ersehntes Abenteuer. Auch Faenwulf\nmachte sich Gedanken, wohin sie als erstes segeln w\u00fcrden. Wahrscheinlich w\u00fcrde\ner seine bald komplette Mannschaft fragen. Jeder thorwalsche Pirat hatte andere\nAbenteuer bestritten, vielleicht kannte einer von ihnen besonders lohnenswerte\nD\u00f6rfer oder Routen von Galeeren und Frachtschiffen. Faenwulf w\u00fcrde das letzte\nWort haben, doch trotzdem lie\u00df er sich gerne von den anderen beraten. Das Ziel\nwar es schlie\u00dflich mit vollen Taschen und vollem Schiff im Heimamond nach\nThorwal zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch bevor\ner dar\u00fcber nachdachte mit was er seine Taschen f\u00fcllen konnte, mussten sie erst\nnach Olport gelangen. Sie marschierten nun schon seit mehreren Jurgaliedl\u00e4ngen\nund lediglich Thurbold schien unerm\u00fcdlich laufen und toben zu k\u00f6nnen. Als die\nSonne am H\u00f6chsten stand pausierten sie unter den ausladenden \u00c4sten einer\nSteineiche, setzten ihren Weg aber bald fort. Es war sinnlos wenn sie zu\nlangsam voran kamen. Sie alle wollten endlich schwankende Planken unter ihren\nF\u00fc\u00dfen sp\u00fcren und daf\u00fcr mussten sie vorher nun einmal marschieren. Also sollten\nsie ihren Weg m\u00f6glichst schnell hinter sich bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Niemand beschwerte sich, doch Faenwulf merkte sich wer mehr aushielt und wer bald zum Sauertopf wurde, weil ihm die F\u00fc\u00dfe schmerzten. Erst als die Sonne den Horizont ber\u00fchrte, gab Faenwulf das Kommando zum Aufbauen eines kleinen Lagers. Alle richteten sich ihr Nachtlager zwischen den Wurzeln einer gro\u00dfen Kiefer ein und Faenwulf entfachte ein kleines Feuer, das sie in der Nacht w\u00e4rmen w\u00fcrde. Da ein Eintopf zu lange gedauert h\u00e4tte, spie\u00dften sie ein paar \u00c4pfel auf und brieten sie \u00fcber dem Feuer. Noch w\u00e4hrend sie darauf warteten, dass die \u00c4pfel gar wurden, reichte Faenwulf mehrere St\u00fccke des Olporter Knackbrotes herum. Alle a\u00dfen wortlos das harte Brot und ruhten ihre F\u00fc\u00dfe und R\u00fccken aus. Es war ein anstrengender Marsch gewesen und selbst wenn sie schnell voran kamen, w\u00fcrden noch sechs weitere Tage folgen, bis sie Olport erreichten. \u201eJemand k\u00f6nnte eine Geschichte erz\u00e4hlen\u201c, schlug Blotgrimm vor der, an Thurbold gelehnt, seine F\u00fc\u00dfe am Feuer w\u00e4rmte. Die meisten nickten zustimmend, w\u00e4hrend andere sich entschuldigten und ihr Nachtlager aufsuchten. Karva blickte in die Runde. \u201eIch kenne eine Geschichte, die danach ruft am Feuer erz\u00e4hlt zu werden.\u201c Die am Feuer Verbliebenen blickten sie erwartungsvoll an. \u201eLass h\u00f6ren, M\u00e4dchen\u201c, rief Blotgrimm fr\u00f6hlich aus. Karva blickte ihn mit ihrem typischen w\u00fcrdevollen Blick an, zog dann ihre Wolldecke enger um sich und begann zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/vargberg.de\/?p=558\">Kapitel 6<\/a> | <a href=\"https:\/\/vargberg.de\/?p=627\">Kapitel 8<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bald nach Sonnenaufgang w\u00fcrde ihre Reise nach Olport los gehen. 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