{"id":853,"date":"2020-12-28T07:00:46","date_gmt":"2020-12-28T07:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/vargberg.de\/?p=853"},"modified":"2020-12-30T09:18:33","modified_gmt":"2020-12-30T09:18:33","slug":"unser-ist-das-meer-kapitel-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vargberg.de\/?p=853","title":{"rendered":"Unser ist das Meer \u2013 Kapitel 33"},"content":{"rendered":"\n<p>Durch das geschickte Man\u00f6ver Eilifs war es nur einigen Al&#8217;Anfanern gelungen an Deck zu kommen. Sie wurden erbarmungslos nieder gemacht. \u201eWerft sie in die Tiefe\u201c, befahl Faenwulf und wischte sich das Blut aus dem Gesicht. \u201eSie greifen wieder an.\u201c Die Galeere war zwar schneller aber nicht ann\u00e4hernd so wendig wie der Drakkar, so dass sie jetzt vor dem Drachenboot segelte. Faenwulf trat an den Aal. Gab man ihm einen Bogen in die Hand, konnte er nicht einmal einen Ochsen treffen, doch am Aal war unschlagbar. Er zielte auf den Steuermann und traf. Der Speer traf den Mann in die Schulter und riss ihn fast entzwei. <em>Ausgleichende Gerechtigkeit<\/em>, dachte Faenwulf finster und fasste an seine schmerzende Schulter. Er blickte Wulfgrimm und Hjasgar an. \u201eNachladen\u201c, bellte er und die Jungspunde eilten herbei. Faenwulf war mit seiner Verletzung nicht in der Lage das Gesch\u00fctz schnell genug zu laden. Nun ohne Steuermann schafften sie es dem zweiten Angriff der Galeere auszuweichen, doch erneut sprangen einige Angreifer auf den Drakkar. <em>Das wird nie aufh\u00f6ren<\/em>, dachte Faenwulf und feuerte den Aal erneut ab. Und wieder traf er einen Mann, der von dem Aufprall ins Wasser geschleudert wurde. Er war tot bevor er die Wasseroberfl\u00e4che ber\u00fchrte. Faenwulf fuhr herum, als sich ihm ein Angreifer n\u00e4herte, doch zu seinem Entsetzen schaffte er es nicht den Hieb des S\u00e4bels wirkungsvoll zu parieren. Zu geschw\u00e4cht war er von dem n\u00e4chtlichen Angriff in Brabak. Khemri eilte ihm zur Hilfe und enthauptete den Angreifer mit einem Schlag seiner Axt. Faenwulf rappelte sich auf und trat den Sch\u00e4del des Al&#8217;Anfaner von Bord. Noch einen Angriff des gegnerischen Schiffs w\u00fcrde die sowieso schon angeschlagene Vegah\u00f6gg wahrscheinlich nicht \u00fcberstehen. <em>Zur Tiefe mit euch<\/em>, fluchte Faenwulf.<\/p>\n\n\n\n<p>Pl\u00f6tzlich geriet die Mannschaft der Galeere in Aufruhr. Immer wieder deuteten sie in die Ferne. Faenwulfs letzte Hoffnung hatte sich best\u00e4tigt. Mehrere Drachenschiffe waren zu sehen, die sich ihnen schnell n\u00e4herten. Beleidigungen, Fl\u00fcche und die schlimmsten Verw\u00fcnschungen wurden vom Wind \u00fcber das Meer zu ihnen getragen. Thorwalsche Fl\u00fcche und Verw\u00fcnschungen. Ihre Landsleute kamen ihnen zu Hilfe. Die Mannschaft begann zu jubeln, als sie sahen, dass die Mannschaft der Galeere, hektisch wie Ameisen, begann, das Schiff zu wenden. Sie zogen den Schwanz ein. Und doch war es mutig von ihnen, der Vegah\u00f6gg bis hierher, bis nach Thorwal, zu folgen. Doch f\u00fcr M\u00fcnzen taten einige Menschen wirklich alles. Die ersten Ottas brausten an ihnen vorbei, die \u00c4xte schwingend, mit Wind in den Segeln. Sie waren endlich Zuhause und niemand war verletzt. Also setzten sie sich wieder an die Ruder, noch ersch\u00f6pfter als zuvor, dreckig und blutig, doch sie wollten nach Hause. Olport war nun zu sehen und Eilif leitete sie mit ruhiger Selbstsicherheit durch die Steine. Sie konnten es noch nicht glauben. Sie hatten es wirklich geschafft. Die Herferd war beendet. Flankiert von zwei, nicht ann\u00e4hernd so imposanten Ottas, liefen sie in den Hafen Olports ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Faenwulf hatte einen Klo\u00df im Hals, als er endlich wieder den Boden seiner Heimat unter den F\u00fc\u00dfen sp\u00fcrte. Nach und nach verlie\u00dfen die Herferder das Schiff. Faenwulf wollte warten, bis alle ihrer Wege gegangen waren, sich verabschieden und sich dann dar\u00fcber klar werden, wie es nun weiter ging. So hatte er es bisher bei jeder Herferd gemacht. Innerlich \u00fcberschlugen sich seine Gef\u00fchle, war diese Herferd doch so anders gewesen, als die bisherigen davor. Einige der Herferder verlie\u00dfen den Drakkar wortlos, andere bedankten sich bei Faenwulf. Blotgrimm und Karva, ihre Ruderkisten in den H\u00e4nden und die Beute geschultert, gesellten sich zu ihm. Das half ein bisschen. \u201eIch bin sprachlos\u201c, begann Blotgrimm und klopfte Faenwulf auf die gesunde Schulter. \u201eWas f\u00fcr ein Abenteuer.\u201c Faenwulf nickte und grinste seinen alten Freund an. \u201eHat sich doch gelohnt\u201c, murmelte er. Matatoa stellte sich zu ihnen und blickte Faenwulf mit seinen unergr\u00fcndlichen Augen an. \u201eEure Heimat ist sch\u00f6n\u201c, bemerkte er und blickte dann vertr\u00e4umt \u00fcber die Stadt. Wie recht er doch hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/vargberg.de\/?p=850\" data-type=\"post\" data-id=\"850\">Kapitel 32<\/a> | <a href=\"https:\/\/vargberg.de\/?p=856\" data-type=\"post\" data-id=\"856\">Kapitel 34<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch das geschickte Man\u00f6ver Eilifs war es nur einigen Al&#8217;Anfanern gelungen an Deck zu kommen. 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